Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr http://aipmh.blogsport.de Tue, 08 Feb 2011 11:17:11 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Auflösung des AIP Mülheim/Ruhr http://aipmh.blogsport.de/2011/02/08/aufloesung-des-aip-muelheimruhr/ http://aipmh.blogsport.de/2011/02/08/aufloesung-des-aip-muelheimruhr/#comments Tue, 08 Feb 2011 11:17:11 +0000 Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr Berichte und Dokumentationen http://aipmh.blogsport.de/2011/02/08/aufloesung-des-aip-muelheimruhr/ Das Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr stellt seine Dokumentationsarbeit offiziell ein. Auch die Termine werden zukünftig nicht mehr aktualisiert. Die Kontakt-Seite wird in den nächsten Tagen entfernt. Das Portal bleibt zu Dokumentationszwecken bestehen.

Zur Begründung: Seit Entstehung des Archivs wurden antifaschistische Aktionen in Mülheim und im westlichen Ruhrgebiet regelmäßig aus überwiegend öffentlichen Quellen zusammengetragen und kommentiert. In diesem Zeitraum wurden zwei regionale Kameradschaften (Die „Aktionsgruppe Oberhausen/Mülheim“ und der „NW Oberhausen“) zerschlagen. Eine ganze Reihe von Neonazis ist nach sog. Outing-Aktionen (in Mülheim u.a.: 123) nicht mehr in Erscheinung getreten. Es gab zahlreiche Aktionen gegen revisionistische Bestrebungen (123), Proteste und Aktionen gegen „Pro NRW“, eine Spontandemonstration für das Autonome Zentrum in Köln, zahlreiche Vortragsveranstaltungen u.v.m. Hinter den Kulissen gab es immer wieder kleine und große Abreibungen für rechte Ideologen. Auch in den benachbarten Städten wie Duisburg (1234), Essen (123456) und Oberhausen wurden und werden Nazis regelmäßig unter Beschuss genommen. Dort haben einige „Kameraden“ ebenfalls ihre Handlungsfähigkeit weitgehend eingebüßt.

Demgegenüber hat es in Mülheim zu keinem Zeitpunkt eine rechte Szene gegeben – vorallem keine, die handlungsfähig geworden wäre. Jeder Anlauf rechter Gruppen und Einzelpersonen blieb von kurzer Dauer. Die rechten Aktivisten kapitulierten vor dem öffentlichen Druck, zogen in andere Städte oder verloren sich in neue Freizeitbeschäftigungen. In einer Stadt mit beachtlicher linker und antifaschistischer Tradition inklusive einem Autonomen Zentrum hatten und haben rechte Stimmungsmacher keinen guten Stand.

Vor diesem Hintergrund ist die zentrale Dokumentation antifaschistischer Aktivitäten aus der Region zwar ein großer Luxus – aber keine journalistische Notwendigkeit. Die meisten der auf dem Antifa Infoportal bereitgestellten Informationen konnten im vorhinein aus anderen bekannten Quellen wie Indymedia oder indymedia.linksunten entnommen werden. Eine nachträgliche Aufbereitung ist zeitintensiv und von begrenztem Nutzen.

Hilfreich war die tatkräftige Unterstützung von außen. Leser und Leserinnen, aktive Antifas und solidarische Mitmenschen haben mehrfach die Möglichkeit genutzt, antifaschistischen Strukturen in der Region hilfreiche Informationen zukommen zu lassen. Dafür sei an dieser Stelle großer Dank ausgesprochen. Informationen dieser Art können auch zukünftig hilfreich sein: Die BetreiberInnen des AIP Oberhausen, der Antifa Duisburg und der Antifa Essen Z können Informationen auch weiterhin verarbeiten und weiterleiten.

Auch für verantwortungsbewusste und regelmäßige Dokumentation antifaschistischer und autonomer Neuigkeiten ist gesorgt: Die Autonome Linke Ruhr, Recherche Ruhrgebiet und die vielen von uns verlinkten Antifa-Seiten werden in Zukunft weiter ihre Arbeit leisten. Die beiden indymedia-Archive stehen natürlich so wie so zur Verfügung. In der Region um Mülheim wird seitens der erwähnten Nachbarstädte für einen aktuellen Stand gesorgt.

Die BetreiberInnen des AIP Mülheim/Ruhr behalten es sich vor, die Plattform für inhaltlich ähnliche Projekte zur Verfügung zu stellen. Wenn andere AntifaschistInnen Sinn darin sehen, die Dokumentationsarbeit fortzusetzen, kann über eine Übergabe verhandelt werden. Die Kontaktaufnahme zu diesem Zweck kann noch bis Mitte des Jahres über die bekannte E-Mail-Adresse (aip-mhriseup.net – Das At-Zeichen ist nicht kopierbar!) passieren – danach wird der Mail-Account gelöscht.

Dank gilt allen, die das AIP in den letzten zwei Jahren unterstützt haben. Ohne ihre Hilfe hätte das Projekt nicht in seinem Umfang existieren können.

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In eigener Sache http://aipmh.blogsport.de/2011/01/08/in-eigener-sache/ http://aipmh.blogsport.de/2011/01/08/in-eigener-sache/#comments Sat, 08 Jan 2011 13:37:03 +0000 Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr Berichte und Dokumentationen http://aipmh.blogsport.de/2011/01/08/in-eigener-sache/ Vor eineinhalb Monaten (22.11.2010) hat sich ein Leser des Antifa Infoportals über das verschlüsselte Kontaktformular gemeldet. Die von ihm angegebene E-Mail-Adresse beim Server „gmx.topmail.de“ ist leider nicht funktionstüchtig. Er wird gebeten, sich nochmal in Verbindung zu setzen.

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Farbanschlag in Essen / Newsupdate autonomer Kampagne http://aipmh.blogsport.de/2010/11/30/farbanschlag-in-essen-newsupdate-autonomer-kampagne/ http://aipmh.blogsport.de/2010/11/30/farbanschlag-in-essen-newsupdate-autonomer-kampagne/#comments Tue, 30 Nov 2010 17:00:23 +0000 Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr Berichte und Dokumentationen http://aipmh.blogsport.de/2010/11/30/farbanschlag-in-essen-newsupdate-autonomer-kampagne/ In Essen wurde die Landeszentrale des „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ vor einigen Tagen von Unbekannten mit Farbeiern und einer Parole beschmiert. In einer Erklärung erläutern die VerursacherInnen ihre politischen Beweggründe. U.a. wird dort auf geschichtsrevisionistische Tendenzen innerhalb des Vereins und die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr verwiesen. Die Aktion wird als Teil einer zweiwöchigen Kampagne ausgewiesen, in deren bisherigem Verlauf mehrere Kriegerdenkmäler, überwiegend durch Nutzung von Farbe, beschädigt worden sind.

Die Verantwortlichen dieser Kampagne haben in der selben Nacht eine erste Zusammenfassung ihres Aufrufs veröffentlicht. Die VerfasserInnen schreiben dort, dass sie bisher nicht zufrieden sind mit dem bisherigen Verlauf ihrer Kampagne. Sie rufen weiterhin dazu auf, Soldatendenkmäler zu beschädigen. Die in Bochum im Rahmen dieser Reihe von Aktionen „enthauptete“ Soldatenstatue wurde laut DerWesten ein zweites Mal Ziel: Ihr wurde eine Frankenstein Kopf aufgesetzt.

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Wiederinbetriebnahme von Flüchtlingsheimen in Essen geplant http://aipmh.blogsport.de/2010/11/30/wiederinbetriebnahme-von-fluechtlingsheimen-in-essen-geplant/ http://aipmh.blogsport.de/2010/11/30/wiederinbetriebnahme-von-fluechtlingsheimen-in-essen-geplant/#comments Tue, 30 Nov 2010 16:51:32 +0000 Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr Berichte und Dokumentationen http://aipmh.blogsport.de/2010/11/30/wiederinbetriebnahme-von-fluechtlingsheimen-in-essen-geplant/ Nachdem die Zahl der AsylbewerberInnen im Bundesgebiet im Vergleich zum Vorjahr um 80% zugenommen hat, rechnet auch die Stadt Essen damit, künftig wieder mehr Flüchtlinge aufnehmen zu müssen. In diesem Zusammenhang wird derzeit die Wiedereröffnung zweier ehemaliger Flüchtlingslager beschlossen. Die Flüchtlingslager, welche in den neunziger Jahren errichtet wurden, sind überwiegend Wohncontainer, die eine Wohnfläche von acht Quadratmetern pro Person besitzen.

Nach einem Artikel in der WAZ beschweren sich bereits jetzt einige zukünftige NachbarInnen eines der beiden alten/neuen Flüchtlingsheime auf der Sartoriusstraße in Essen-Rellinghausen. Nicht zuletzt solche Ausbrüche eines kleinbürgerlichen Rassimus geben Anlass zur Sorge, dass es in Zukunft zu vermehrt rassistisch motivierten Diskussionen über die Aufnahme von Flüchtlinge kommen wird. Dass Flüchtlinge auch jenseits einer persönlichen „Betroffenheit“ von AnwohnerInnen und Anderen als „Problem“ angesehen werden, zeigt sich auch in den Artikeln der WAZ Essen, in welchen jene Flüchtlingsheime ganz unverhohlen als „eine Art Notreserve für schlechtere Zeiten“ bezeichnet werden – da sie nach der faktischen Abschaffung des Asylrechts 1993 überflüssig geworden waren und trotzdem nicht abgerissen wurden. „Schlechte Zeiten“ meint hier allerdings nicht die Situation derjenigen, die aus Not und Verfolgung in Deutschland Asyl suchen, sondern vielmehr die Belastung der Stadt, jene Menschen aufzunehmen, und ihnen Hilfe zukommen zu lassen – die ihnen ohne wenn und aber zustehen sollte. Das Thema gewinnt inzwischen auch durch die Versorgungspläne der Stadt Essen an Brisanz. So sollen die Flüchtlinge nicht mehr wie bisher über ihre eigenen Einkäufe entscheiden dürfen, sondern mit Sachleistungen abgespeist werden. Übrig bleibt ihnen nur ein kümmerliches Taschengeld von 40 Euro pro Monat.

Am letzten Mittwoch demonstrierte Pro Asyl deshalb gegen den diskrimierenden Umgang mit Flüchtlingen in Essen. Auch im Rat gewann das Thema an Fahrt. Für nähere Informationen sei der WAZ Artikel empfohlen.

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NPD-Kandidaten in Essen geoutet / NPD-Kundgebung in Borbeck http://aipmh.blogsport.de/2010/11/18/npd-kandidaten-in-essen-geoutet-npd-kundgebung-in-borbeck/ http://aipmh.blogsport.de/2010/11/18/npd-kandidaten-in-essen-geoutet-npd-kundgebung-in-borbeck/#comments Thu, 18 Nov 2010 21:48:03 +0000 Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr Berichte und Dokumentationen http://aipmh.blogsport.de/2010/11/18/npd-kandidaten-in-essen-geoutet-npd-kundgebung-in-borbeck/ Anhaltende Outing-Welle im westlichen Ruhrgebiet: Antifas haben im Hinblick auf zwei Kundgebungen der Essener NPD zwei Kandidaten der Partei in ihrer Nachbarschaft geoutet. Die Autoren berichten auch von einer Reihe Aktionen, die im Zusammenhang mit der NPD-Kundgebung am 09.11. in Essen-Borbeck stattgefunden haben. So soll angeblich der Sonderbus, der für die abreisenden Nazis bereitgestellt wurde, von Autonomen mit Steinen angegriffen und beschädigt worden sein.

In einem umfangreichen Artikel berichtet auch die Antifa Essen Z vom 09.11. Im Resümee heißt es dort: „Die lautstarken Proteste nahmen den Redebeiträgen der rund 40 mit Fahnen und brennenden Fackeln ausgestatteten Neonazis jede öffentliche Wirkung. Außerdem wurde eine geplante Kranzniederlegung der NPD an der Germania-Statue durch die große Zahl der anwesenden Gegendemonstranten verhindert.“ Am 27.11. plant die NPD eine Kundgebung in Essen-Katernberg.

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Neuer Farbanschlag in Mülheim http://aipmh.blogsport.de/2010/11/18/neuer-farbanschlag-in-muelheim/ http://aipmh.blogsport.de/2010/11/18/neuer-farbanschlag-in-muelheim/#comments Wed, 17 Nov 2010 23:17:41 +0000 Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr Berichte und Dokumentationen http://aipmh.blogsport.de/2010/11/18/neuer-farbanschlag-in-muelheim/ Im Internet ist erneut ein anonymes Bekennerschreiben aufgetaucht, das von einer farblichen Beschädigung an einem Kriegerdenkmal in Mülheim berichtet. Die Verantwortlichen haben den Gedenkstein und eine angeschlossene Schriftplatte mit roter Farbe beschmiert und das Wort „TÄTER“ hinterlassen. Der Gedenkstein befindet sich an der Wasserrinne in Mülheim.

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Ruhrgebiet: Aktionen gegen Kriegerdenkmäler http://aipmh.blogsport.de/2010/11/16/ruhrgebiet-aktionen-gegen-kriegerdenkmaeler/ http://aipmh.blogsport.de/2010/11/16/ruhrgebiet-aktionen-gegen-kriegerdenkmaeler/#comments Tue, 16 Nov 2010 19:51:43 +0000 Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr Berichte und Dokumentationen http://aipmh.blogsport.de/2010/11/16/ruhrgebiet-aktionen-gegen-kriegerdenkmaeler/ Am Wochenende des „Volkstrauertages“ wurden in mindestens neun Städten in Nordrheinwestfalen Kriegerdenkmäler beschädigt. In Unna, Bergkamen, Hamm, Lünen und Fröndenberg (Indymedia) wurden Gedenksteine und Statuen mit Farbe beschmiert. Auch in Haltern kam es zu einem ähnlichen Angriff. In Bochum wurde einer Statue der Kopf entfernt. Bereits in den letzten Wochen wurden in Bochum eine Reihe von Denkmälern farblich umgestaltet. Ein weiterer Angriffspunkt für die autonome Aktionsreihe lag in Schwerte – dort wurde in der Nacht zum 15.11. ein Denkmal pink gestrichen.

In Mülheim/Ruhr wurden zwei Denkmäler durch Farbe und eine Parole beschädigt. „[A]ntimilitaristische [A]utonome“ berichten in einem Bekennerschreiben, die beiden Denkmäler in der Nacht zum Sonntag besucht zu haben. Laut ihrem Artikel stand die jährliche städtische Kranzniederlegung am Mülheimer Friedhofsweg im Schatten der politischen Attacke. Die Verantwortlichen hatten die dort angebrachte Parole („Soldaten sind Mörder“) zwischenzeitlich mit einer Plane abgedeckt und bereits am Montag entfernt. Schon im letzten Jahr hatte eine Gruppe autonomer AntifaschistInnen die Kranzniederlegung des „VdK“ mit Transparent und Sprechchören gestört: 123

Mittlerweile bekennen sich in einem Sammelartikel „Autonome [und] linksradikale Aktionsgruppen aus der Region Ruhr“ zu den zahlreichen Aktionen. Laut ihrer Darstellung stehen die Aktionen im Kontext einer engeren Vernetzung zwischen linksradikalen Gruppen im Ruhrgebiet. Im Hinblick auf diese Entwicklung rufen die VerfasserInnen zu einer koordinierten Aktionskampagne „gegen den völkischen Nationalismus der Deutschen und die Verdrehung der Geschichte“ auf. Zwischen dem 14. und dem 28.11.2010 sollen demnach in der Region weitere Aktionen mit ähnlicher thematischer Ausrichtung stattfinden. In der Halterner Lokalpresse hat die Kampagne bereits am Wochenende Aufmerksamkeit erregt. Weitere Artikel finden sich u.a. bei ruhrnachrichten.de: 1, 2, 3 – dort ist auch bereits registriert worden, dass hinter den Aktionen anscheinend eine städteübergreifende Koordination steht.


Beschädigungen in Mülheim/Ruhr

]]> http://aipmh.blogsport.de/2010/11/16/ruhrgebiet-aktionen-gegen-kriegerdenkmaeler/feed/ Duisburg: Bericht zur Gedenkkundgebung http://aipmh.blogsport.de/2010/11/16/duisburg-bericht-zur-gedenkkundgebung/ http://aipmh.blogsport.de/2010/11/16/duisburg-bericht-zur-gedenkkundgebung/#comments Tue, 16 Nov 2010 19:40:35 +0000 Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr Berichte und Dokumentationen http://aipmh.blogsport.de/2010/11/16/duisburg-bericht-zur-gedenkkundgebung/ Das Bündnis 9. November hat auf diversern Internetportalen einen Bericht zur Gedenkkundgebung der vorherigen Woche veröffentlicht. Nach Darstellung der AutorInnen war die Kundgebung mit knapp hundert BesucherInnen sehr gut besucht. Eine Störaktion anässiger Neonazis wurde erfolgreich unterbunden. Im Anschluss an die Kundgebung wurde mit vielen TeilnehmerInnen noch eine Spontandemonstration in der Duisburger Innenstadt durchgeführt. Von dort aus machten sich die DemonstrantInnen auf den Weg zu den Protesten gegen die NPD-Kundgebung in Essen-Borbeck.

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„Aktionsgruppe Duisburg/Krefeld“ – Outing in Chemnitz http://aipmh.blogsport.de/2010/11/09/aktionsgruppe-duisburgkrefeld-outing-in-chemnitz/ http://aipmh.blogsport.de/2010/11/09/aktionsgruppe-duisburgkrefeld-outing-in-chemnitz/#comments Tue, 09 Nov 2010 21:33:08 +0000 Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr Berichte und Dokumentationen http://aipmh.blogsport.de/2010/11/09/aktionsgruppe-duisburgkrefeld-outing-in-chemnitz/ Eine Gruppe nordrheinwestfälischer Antifas hat nach Eigenbekundung eine verzogene Sympathisantin der „Aktionsgruppe Duisburg/Krefeld“ in ihrer neuen Heimat Chemnitz geoutet. Die Aktion wird von den AutorInnen ausdrücklich als Angriff auf die Strukturen der Duisburger/Krefelder Kameradschaft gekennzeichnet. Gemeinsam mit Helena F. wurde ihr Mitbewohner, der Chemnitzer Neonazi Patrick F., durch Flugblätter bekannt gemacht.

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Outing und Plakataktionen rund um den 09.11. http://aipmh.blogsport.de/2010/11/06/outing-und-plakataktionen-rund-um-den-09-11/ http://aipmh.blogsport.de/2010/11/06/outing-und-plakataktionen-rund-um-den-09-11/#comments Sat, 06 Nov 2010 15:01:32 +0000 Antifa Infoportal Mülheim/Ruhr Berichte und Dokumentationen http://aipmh.blogsport.de/2010/11/06/outing-und-plakataktionen-rund-um-den-09-11/ Laut verschiedenen Indymedia-Artikeln kam es gestern im westlichen Ruhrgebiet und vielen anderen Städten zu Aktionen im Hinblick auf den 09. November.

In Essen wurde erneut ein NPD-Mitglied durch autonome Antifas geoutet. Anlass für die Aktion ist die Anmeldung einer rechten Kundgebung durch die Essener NPD am 09.11.2010. Mittlerweile gibt es gegen dieses Vorhaben eine Gegenkundgebung eines zivilgesellschaftlichen Bündnisses. Die Autoren des Outing-Berichts heben die historische Bedeutung des Datums hervor und kündigen „gravierende Folgen“ für die Verantwortlichen der Essener Nazi-Szene an. Auch am 27.11.2010 möchte die NPD in Essen-Katernberg eine rassistische Kundgebung durchführen.

In der selben Nacht haben zudem AntifaschistInnen in zwölf verschiedenen Ruhrgebietsstädten Mobilisierungsplakate für die antifaschistische Gedenkkundgebung am 09.11.2010 in Duisburg verklebt. Unter den genannten Städten findet sich auch Mülheim an der Ruhr. Die Kundgebung wurde zeitlich auf die rechte Veranstaltung in Essen abgestimmt, sodass eine Teilnahme an den Gegenprotesten für alle BesucherInnen möglich ist.

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